… auf einmal kommt der Stress

Ein fast perfekter Morgen! Ein schönes Wochenende mit der Familie liegt hinter mir. Jetzt ist Montag und ich bin sagenhaft gut aus dem Bett gekommen, um dem Filius das Frühstück zu decken und Vesper zu richten. Langsam leeren sich auch die übrigen Betten und ich mache mich auf den Weg zum Home Office.
Meine Frau hat heute vormittag zwei Termine und nimmt das Auto, und damit das Unglück seinen Lauf. Das Auto springt nicht an; die Minusgrade waren zu viel für die Batterie. Jetzt heißt es warten auf den Pannendienst. Der kommt erst um 11.
Mittendrin telefonieren. Planen. Neu planen. Umplanen. Innerlich streiche ich einen Punkt nach der anderen von meiner To-Do-Liste. Apropos To Do: Mein dienstliches Mail-Postfach lässt sich heute nicht öffnen. Warum auch immer. Als wenn ich Langeweile hätte.

Es ist 17 Uhr. Der Anruf von der Werkstatt kommt. Endlich. Auto fährt wieder. Ich mache mich auf den Weg, will noch zwei Pakete aufgeben. Aber es ist Montag, und offensichtlich haben sich sämtliche Post-Agenturen gegen mich verschworen. Bei uns am Ort: zu. Im Nachbarort: zu. Im Ort dahinter – wo ist die überhaupt? Ach, auch zu.

Muss ich noch mehr schreiben? Dies sind die Tage, die ich hasse. Trotzdem: Sie gehören zum Männerleben mit dazu. Wenn nichts mehr geht, freue ich mich wenigstens darüber, dass ER, mein Gott, bei mir ist. In allem Mist …

Andreas Niepagen, Bezirksjugendreferent Marbach

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