Das Unterwegs-Gebet

Dieter1Wie können Männer im Alltag, der ja vollgepackt ist mit vielen Aufgaben, den Kontakt zu Gott finden bzw. nicht verlieren? Ist das überhaupt möglich wenn so vieles und so viele Menschen an uns ziehen? Um diese Frage zu klären braucht es einfache Übungen die „Mann“ zwischendurch machen kann. Etwas was „Mann“ ohne große Vorbereitung in seinen Alltag einbauen kann um genau diesen Kontakt zu Gott in seinem Innern zu halten.
Noch eine Anmerkung: Eine Übung kann noch so gut sein, aber wenn man sie nicht ausprobiert und dies einige Male, kann sie keinen „Erfolg“ zeitigen. Also: just do it!
1. Schritt:
Ich halte meine Hände mit den Handflächen nach unten. (Dies kann sehr unauffällig geschehen, wenn ich sie einfach auf meine Beine lege, z.B. unterwegs in der U- oder S-Bahn). Ich zeige damit: Ich will loslassen. Ich gebe ab (meinen Zorn, Unsicherheit, Befürchtungen…). Mit den Handflächen nach unten kann ich nichts festhalten. Alles fällt mir aus der Hand.
2. Schritt:
Ich drehe die Hände mit den Handflächen nach oben, sozusagen als offene Schale. Ich bitte Gott, dass er mir gibt, was ich nötig habe. (Auch das kann sehr unauffällig geschehen.)
Fazit:
Diese kleine Übung hilft im Durcheinander des Alltags. Der Knoten im Bauch löst sich. Ich erinnere mich an Gott. Ich spüre: Er ist da.

Dieter Kern, Bezirksmännerpfarrer Dekanat Brackenheim

 

Wie gefällt Ihnen dieser Beitrag?

  • Sehr gut (0)
  • Gut (0)
  • Geht so (0)
  • Gar nicht (0)

,

Ein Kommentar zu Das Unterwegs-Gebet

  1. M. Bedner 23. Februar 2016 um 18:06 #

    Prima Idee und Übung für den Alltag!
    Einfach, eingängig, einsetzbar (nahezu jederzeit und überall).
    Möchte mich möglichst bald daran erinnern und Praxiserfahrung sammeln !
    Vielen Dank dafür.

Schreibe einen Kommentar