Das Windrad

WindradJa, es ist wohl geworden, meine Radreise diesen Sommer! Zurück nach ca. 1.100 km mit dem Fahrrad (Wesertalradeweg  von Hannoversch-Münden bis Cuxhafen in den Norden, dann wieder über den Emstalradweg bis Münster zurück in den Süden), bei fast nur gutem Wetter, zurück mit vielen Eindrücken und vielen Bildern im Kopf und in der Seele.
Eines war dieses hier, ein Windrad. Hunderte stehen in der norddeutschen Tiefebene, immer schon von weitem sichtbar. Hier im Süden doch noch eher selten, dort immer und überall präsent, von den Off-Shore-Rädern (die man auf Grund der Erdkrümmung in 50 km Entfernung vom Ufer der Nordsee entfernt gar nicht mehr vom Land aus sehen kann) ganz zu schweigen. Die meisten haben sich gedreht, wodurch eigentlich? Der Antrieb derselben war immer unsichtbar. Wenn man drunter stand, hörte man das Surren, aber dennoch: Der Grund des Geräusches war unsichtbar, manchmal am Fuße des Betonmasten spürbar.
Ist es mit dem Männerglaube nicht ähnlich? Er ist zunächst unsichtbar (für einen selber und für die anderen), manchmal in unserer Seele spürbar, und doch hat diese unsichtbare Kraft Kraft, etwas in Bewegung zu setzen, in uns zu unserer Lebenssinnerfüllung und dann auch von außen erkennbar, dass er wie das Windrad etwas „liefert“, das andere zum Leben brauchen.

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Ein Kommentar zu Das Windrad

  1. Ulrich Thierhoff 2. September 2016 um 13:28 #

    Sehr schön, das Gleichnis vom Windrad!

    Strom ist uns zur Lebensnotwendigkeit geworden. Und unser Hunger nach Strom wächst weiter. Wer von uns könnte noch ohne Strom auskommen ?

    Für die Gewinnung elektrischer Energie haben wir viel in Kauf genommen, nicht nur radioaktiven Müll, Luftverschmutzung und den Verlust von Land durch Stauseen.

    Und jetzt gibt es die Windräder. Der Wind weht, wo er will und wann er will. Aber in der Summe doch zuverlässig. Wir ernten, was wir nicht gesät haben. Elektrische Energie (fast) ohne Umweltbelastung. Gott sei Dank dafür!

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