Himmel, Erde, Luft und mehr – Weihnachten 2017

Dieses Foto kennen Sie nicht, diese Situation vermutlich schon. Wer ist als Mann noch nie geflogen? Vermutlich nur wenige. Viele aus geschäftlichen Gründen, viele in den Urlaub, private Motive.
Was ist zu sehen? Der Himmel in blau, die Wolken in weiß, die Erde in grün/braun, der Flugzeugflügel in silber.
Die pysikalische Luft/Atmosphäre sieht man nicht, die physikalischen Kräfte, die das Flugzeug halten und bewegen ebensowenig, genausowenig wie die ca. -40 Grad Außentemperatur erfühlbar sind oder der Rest des Flugzeugs erkennbar. Dem Betrachter dieses Bilder steht aber vermutlich gleich das ganze Bild „vor Augen“, eine eigene Flugsituation vielleicht, in der er durch ein Flugzeugfenster hinausgeschaut hat. Was für ein schöner und grandioser Anblick, nur aus und in der Luft so zu sehen. Es würde sich alleine schon deshalb lohnen, immer mal wieder zu fliegen, auch wenn ökologische Gründe eher dagegen sprechen.
Was ist zu sehen an Weihnachten- und was daraus zu glauben? Ist es zu glauben, dass aus dem Himmel Gott damals auf die Erde gekommen ist, wo in den nächsten Tagen in den verschiedenen Gottesdiensten etc. doch nur die Kerzen, der Christbaum, die Krippe, die Lieder und die Botschaft zu sehen und zu hören sind, also nur einen Ausschnitt dessen, was damals geschehen war? Ist es zu glauben, dass es unsichtbare Kräfte gab und gibt, die so etwas bewirkt haben und auch wieder bewirken könnten? Was erkennen wir „hinter“ der Krippe an unsichtbaren, geistlichen, göttlichen Spähren?
Das gesamte Bild muss in unserem Kopf entstehen, besser, in unserem Herzen (Seele), ähnlich dem oben beschriebenen Blick aus dem Flugzeugfenster. Wir erfahren in den nächsten Tagen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit Gottes in der Weihnachtsbotschaft. Aber es wohnt eine unsichtbare Tragkraft darin, die uns hilft zu leben, uns weiter sehen läßt über das Profane hinaus, uns über beschwerlich-alltägliches hinwegtragen kann, uns die Schönheit des Lebens und der Welt erkennen lässt, uns an einen inneren, vielleicht stillen Ort bringen kann, wo wir bei uns und bei Gott sein können, um danach wieder liebevoll und friedfertig dem Nächsten begegnen zu können. Die Stille Nacht ist eigentlich die „Heilige“, also stärkende Nacht.
Diese Botschaft vom „Kind in der Krippe“ hat was – bringt was – bewegt was – ist grandios und wie dieser Blick aus dem Flugzeugfenster einmalig. Nach Weihnachten ist man weiter, wieder „gelandet“. Fröhliche Weihnachten – und ein gutes Neues Jahr 2018.

 

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Ein Kommentar zu Himmel, Erde, Luft und mehr – Weihnachten 2017

  1. Peter
    Peter 22. Dezember 2017 um 16:00 #

    Lieber Stephan,
    eine interessante Herangehensweise an das Thema Weihnachten….
    Ich wünsche Dir, allen Mitbloggern und allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr alle Gute, Glück und Gesundheit!

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