Männer/Väter sind multitaskingfähig – auch im neuen Jahr 2017!

bild-advendskalender-vaterseinIm Adventskalender „Der andere Advent“, der seit mehr als 20 Jahren vor Weihnachten und danach an einer Wand in unserem Esszimmer hängt, war in diesem Jahr am 1.1.2017 dieses Bild und ein entsprechender Text zu der Bibelstelle aus Matth. 2, Vers 13 (jener Stelle, in der Joseph im Traum die Stimme des Engels bzw. Gottes hört/wahrnimmt/sich ihm nach dem Aufwachen einprägt) abgedruckt: „Steht auf, nimm das Kind und seine Mutter Maria mit dir und flieh nach Ägypten und bleibe dort, bis ich dir’s sage“.
Ein gut aussehnder junger Mann und eine attraktive junge Frau zusammen mit ihrem Baby als Anhalter an einer Auffahrt zu einer Autobahn. Ein gestelltes Foto, keine Frage, aber gerade deshalb nicht nebensächlich. „Müssen weg“, steht auf einem Schild, das auf zwei Rucksäcken steht. Warum, steht nicht dabei.
Was fiel mir beim Betrachten des Bildes auf? Der Multitasking-Man!
Mit seinen Augen schaut er auffordernd den kommenden Autos bzw. Autofahrern fest ins Gesicht, nimmt mit ihnen einen stummen Kontakt auf (anders geht es nicht in seiner Situation). Mit der rechten Hand streckt er gleichzeitig den Daumen nach oben, um seiner non verbalen Absicht und der geschriebenen Botschaft klarer Nachdruck zu verleihen: „Haltet an, nehmt uns mit“.
Mit der anderen Hand hält er seine Frau/Freundin im Arm und signalisiert u. a.: „Wir gehören zusammen, nehmt uns alle drei mit“.
Und: An seinem Körper trägt er in einem Tragetuch das kleine Baby, nach biblischer Überlieferung der Grund für das: „Müssen weg“. Herodes wollte dem neuen König den Gar aus machen und ließ deshalb alle männlichen Babys in der Umgebung von Bethlehem töten. Für Joseph, den Stiefvater würde man heute sagen, war die Sache klar und er handelte schnell, richtig, umsichtig und eben multitasking. Mehr Josaef für Jesus war jetzt das Gebot der Stunde. „Müsssen weg“.
Mehr kann man nicht gleichzeitig tun als Mensch, denn auch das Gehirn dieses jungen Mannes blieb während dieser gleichzeitigen Handlungen sicher nicht inaktiv. Mit jedem vorbeifahrenden Auto dachte er vermutlich über weitere Verbesserungen nach, wie es gelingen kann, schnell mitgenommen zu werden.

Ich erlebe in der Arbeit und in der Begegnung mit Männern im emnw viele Männer/Väter, die so im Leben „unterwegs“ sind. Grönemeyer hat 1985 anerkennend dazu gesungen: „Männer steh’n ständig unter Strom…“ Alles an ihnen ist auf aktiv geschaltet, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. „Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich“- ein andere Satz von ihm im gleichen Song. Damit hatte er recht. Das Not-Wendige tun, eine Männerstärke, und das auf allen ihnen zur Verfügung stehenden Ebenen gleichzeitig, um dem Leben und dem Guten zu dienen. Eine bleibende Herausforderung auch in Zukunft.

Ihnen, die Sie dies lesen und dem zustimmen, oder auch nicht: Alles Gute und Gottes Segen für das Jahr 2017. Bewahren Sie sich ihre Multi-Tasking-Fähigkeit und die Kraft zum Guten. Sie sind wichtige Männerbegabungen.

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