Mitmach-Serie: Männer und …. Gott

Blaues Wasser IMG_5702_GüntherHaben Sie sich als Mann (und auch als Frau, sollten Sie hier hereinschauen) schon einmal –
oder öfters sogar – die Frage gestellt: Gibt es überhaupt einen Gott? Und wenn ja, wer ist Gott? Und wo ist Gott zu finden? Antworten gibt es in der Geschichte der Menschheit bis heute vieltausendfach. Die Erklärungen, Meinungen, Beweise und Erfahrungen, die entweder dafür oder dagegen sprachen und sprechen, sind sicher so bunt und vielfältig, wie es die Menschen selbst sind. Eine Erklärung, die manchem sicher noch bekannt vorkommt, ist die von dem alten Mann mit Rauschebart, der als Vater im Himmel hinter den Wolken thront und die Geschicke der Menschheit lenkt. Kindheitserinnerungen, die sich dann relativ schnell auflösten, wenn keine Wolke am Himmel zu sehen war – und dahinter kein alter Mann. Spätestens in unserer heutigen Zeit ist auch die Frage nach dem Geschlecht des „Himmelsbewohners“ obsolet, der Emanzipationsbewegung sei Dank. Also kein Mann, und auch keine Frau? Ist es eine Kraft, eine Energie, die sich der gegenständlichen Beschreibung entzieht? Etwas Heiliges, das emotional zutiefst erlebbar und bewegend ist, aber rational nicht zu begründen? Wer wollte es beweisen, was es wirklich ist? Und: Wäre es wichtig und für wen, eine Beweisführung anzutreten?
Sind dies Fragen, für die sich Männer, also auch Sie, lieber Leser, heute noch interessieren – oder vielleicht wieder? Wie ist Ihr jetziger Standpunkt dazu? Braucht es nur einen Glauben oder sogar eine spirituelle Erfahrung, um die Existenz und das Wirken Gottes anerkennen zu können? In der Bibel wird zum Ausdruck gebracht, dass alle Menschen Söhne und Töchter Gottes seien. Dann würde uns Gott in jedem Menschen begegnen, sei er böse oder gut, dick oder dünn, groß oder klein oder wie auch immer. Benötigen wir also gar keinen Weg zu Gott und womöglich auch  keinen Ort, an dem wir ihn treffen können, wenn Gott in uns ist und wir ihn ihm, in seiner Schöpfung unser Sein erfahren? Ist die persönlich erfahrbare Wahrheit ganz einfach die, dass man alles Suchen beenden und Gott in sich finden kann – und es einzig an einem selbst liegt, sich dessen (und der Liebe, die „ES“ ist) im Grunde seines Herzens wirklich bewußt zu werden? Hatten Sie schon einmal das Gefühl, Gott in sich sehr nahe zu sein? Oder den Gedanken in einer ganz bestimmten Situation: …  den schickt „der Himmel“?
Ich möchte Sie gerne ermuntern, ihre Meinung und/oder Erfahrung in einem Kommentar kundzutun. Es wäre interessant zu lesen, was andere Männer dazu zu sagen haben. Danke.

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