Männer und Weihnachten: Passt das zusammen? Schöner Brauch oder schöne Bescherung - danach fragen wir Sie in diesem Blog-Beitrag.

Mitmach-Serie: Männer und …. Weihnachten!?

Eins ist schon mal klar: An Weihnachten glauben die Kinder an den Weihnachts-Mann (und nicht an eine Weihnachts-Frau). Von daher ist Weihnachten zunächst wohl männlich. Denn am Heiligen Abend wurde ja auch der Gottes-Sohn Jesus geboren (nicht die Gottes-Tochter Jessica). Aber Hand aufs Herz: Was fangen Männer wirklich an mit Weihnachten? Was bedeutet es ihnen? Mit welchen Gefühlen gehen sie durch diese Tage am Ende des Jahres? Schöner Brauch – oder schöne Bescherung? Danach fragen wir Sie, lieber Blog-Leser!

Ist Weihnachten für Sie eben ein alter Brauch, an dem man(n) nicht vorbeikommt? Erleben Sie das Fest der Christenheit als gefühlsduselige Angelegenheit, die eigentlich nichts für echte Kerle ist, ein Fest für die Kinder eben? Oder sehen Sie es als Fest der Liebe, und was heißt das dann konkret für Sie? Wie feiern Sie mit Ihren Lieben die Geburt Christi, und was an deinem Fest ist dann tatsächlich christlich? Wird bei Ihnen im Familienkreis noch wie früher das Weihnachtsevangelium gelesen und werden Weihnachtslieder gesungen? Gehen Sie zum Christfest in die Kirche oder nicht – und (ob so oder so) aus welchen Gründen? Genügt Ihnen ein guter Weihnachtsbraten und das schöne Gefühl, alle gut beschenkt zu haben und selbst auch gut weggekommen zu sein? Oder meiden Sie den Konsumterror vor dem Fest und spenden stattdessen lieber für einen guten Zweck?

Fragen über Fragen. Und das Redaktionteam dieses Blogs möchte gerne viele Männerstimmen dazu sammeln und Erfahrungen darüber mit Ihnen teilen. Denn es kann ja durchaus ein weihnachtlicher Segen sein, von anderen Denkanstösse zu diesem Thema zu erhalten – ein Männersegen eben!

Benützen Sie für Ihre ganz persönliche Stellungnahme bitte die Kommentarfunktion. Fassen Sie sich dabei kurz. Denn je mehr Männer zu Wort kommen, je interessanter und vollständiger wird das Bild vom „Weihnachts-Mann“ – oder besser: von dem was Mann denn so mit Weihnachten anfängt!  

Frohe Weihnachten und frohes Schreiben!

Demnächst in dieser Serie: „Männer und …. Glaube“

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2 Kommentare zu Mitmach-Serie: Männer und …. Weihnachten!?

  1. Ulrich Thierhoff 10. Dezember 2015 um 10:48 #

    Weihnachten, das Fest der Christen? Nein, im Mittelpunkt der christlichen Botschaft stehen Kreuz und Auferstehung. Unter welchen Umständen Jesus geboren wurde, erzählt nur einer der Evangelisten. Eine schöne Geschichte, aber für unseren Glauben nicht wirklich wichtig. Mancher versucht, mit einer Krippe nachzuempfinden, wie es damals wohl war. Aber bei Jesu Geburt gab es weder Festtagsbraten noch Lichterbaum und im Stall von Bethlehem hat es strenger gerochen als in unseren Wohnzimmern! Nur in wenigen Gegenden spricht man vom „Christfest“, fast überall hat sich die heidnische Bezeichnung „Weihnacht“ durchgesetzt, die allmählich von der anglo-amerikanischen Bezeichnung „Xmas“ abgelöst wird. Dieses Xmas können dann auch Moslems, Hindus, Buddhisten und Atheisten problemlos adaptieren.
    Weihnachten, das Fest der Liebe, das Fest der Familie? Das mag partiell so sein. Aber Weihnachten ist auch das Fest des Familienkrachs, der beleidigten Tante, deren Geschenk nicht gewürdigt wurde. Das Fest des verzweifelten Mannes, der als Einsamer (auch innerhalb der Familie!) den Erwartungen nicht gewachsen ist. Rettungsdienste, Polizeistreifen und Notfallzahnärzte haben Weihnachten mehr zu tun als an anderen Tagen.
    Weihnachten, das Fest der Mildtätigkeit? Das passt noch am ehesten. Immerhin ist das Spendenaufkommen im Dezember deutlich höher als in anderen Monaten.
    Weihnachten, das Fest des Einzelhandels, der „Shopping-Queen“ ? Ja, zweifellos!

    Was tun als Mann zu Weihnachten? Aushalten, ohne sich zu besaufen! Am besten nichts erwarten, das erspart Stress. Nicht am 24. losrennen und schnell noch irgendwas kaufen: Das wird ja doch umgetauscht. Das Schönste ist, es ist ja bald wieder vorbei! Im Januar können wir in Familie machen: nicht zu viel und nicht zu wenig. Wenn der Rausch vorbei ist, sind Ehefrau, Kinder und Enkel wieder ansprechbar für ein sinnvolles und Sinn stiftendes Miteinander.
    Ich wünsche allen Männern ein gesegnetes Jahr 2016 Ulrich

  2. Stephan Burghardt
    Stephan Burghardt 16. Dezember 2015 um 13:27 #

    Weihnachten – ein männliches Fest? Ja. Maria ist die einzige weibliche Person die darin vorkommt, sonst sind es Männer: Jesus, Joseph, der Wirt der Herberge, die Hirten, etwas später die Weisen, König Herodes, Soldaten, die Engel sind geschlechtslos. Auch wenn, da gebe ich meinem Vorredner recht, christlicher Glaube seinen eigentlichen Sinn in Karfreitag und Ostern hat, beginnt mit der Geburt Jesu das „Erscheinen“ Gottes in menschlicher Gestalt auf Erden und damit der Start dieser Hoffnungs- und Lebenssinngeschichte für Softies, – Machos und sonstige Männer.
    Was ich selber mit Weihnachten heute verbinde, nachdem meine 4 Kinder selber erwachsen sind? Weder Geschenke, noch Kaufzwang, noch Verzweiflung an unguten Stimmungen in der Familie, sondern: Volle Gottesdienste mit anderem Flair, die Chance Weihnachtslieder zu singen und deren Texte zu meditieren, der politischen Gewalt der Weihnachtsgeschichte damals nachzudenken und sie mit dem Heute in Verbindung zu bringen, den Anwesenden fröhliche Weihnachten zu wünschen und so Gemeinschaft zu stiften auch zu Unbekannten die es sonst nicht gibt, etwas zu spüren von einer gemeinsamen Lebens-und Glaubensvorstellung, denn der, der nichts davon hält, kommt heutzutage nicht mehr in den Heilig-Abend-Gottesdienst. Und: Mich an Weihnachten über Weihnachten freuen, egal wie es heißt.
    Was es für mich als Vater bedeutet? Mit den anwesenden „Kindern“ gemeinsam zu singen, diese gemeinsame, christliche, familiäre Überzeugung miteinander zu teilen und uns dieser vergewissern, sinnvolles zu reden und für einander da zu sein, etwas zu geben in Form von Zuwendung, Zeit, nicht zu nehmen.
    Was es für mich als Mann bedeutet? Männer mit unterschiedlichem Beruf und Status hat dieses Erscheinen Gottes auf je andere Weise angesprochen. Sie kam quer in ihren Hirten-Wirts-Königs-Gelehrtenalltag. Alle sind unterbrochen worden, mussten genauer hinsehen und sind berührt worden, nachdenklich, ablehnend, anbetend. So ist es auch für Männer heute. Weihnachten kommt quer zu Alltag und Beruf, quer zu Lifestyle und Status, Mann muss innehalten. Wer sich auf die Weihnachtsbotschaft einlässt, wird nachdenklich, ablehnend oder anbetend. Letzterem wird sie ein Segen sein.
    Sinnvolle und frohe Weihnachten wünscht allen Männern, Stephan

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