Glaube_Hoffnung_Liebe

Nächsten Freitag ist Valentinstag!

Keine Ursache, Männer – den Tipp gebe ich Euch doch gerne…

Was?

Du hast den 14.Februar eh auf’m Schirm? Oder im Kalender?

Na dann steht dem Blumenstrauß ja nichts mehr im Wege.

Oder der Rose…

 

Viel wissen wir nicht über den heiligen Valentin. Es gibt Legenden zweier frommer Männer mit dem Namen Valentin, die mit der Eheschließung und dem Glück von Paaren, und mit Blumen, in Verbindung stehen. Und diese Mischung hat sich die Blumenbranche der letzten Jahrzehnte erfolgreich zu eigen gemacht, so dass wir heute eingeladen werden, unserer Partnerin oder unserem Partner Blumen zu schenken, mit ihr/ihm bei Kerzenlicht zu Abend zu essen, ins Kino zu gehen oder …

Beim Stuttgarter Männertag, Ende März, gibt es einen Workshop mit dem Titel „Simplify your wife“. Und wir wissen noch nicht, was das Ergebnis des Workshops zu „Freude, Leid und Realismus in der Liebe“ sein wird. Aber eins ist klar: Egal ob am Valentinstag oder sonst irgendwann im Jahr, es tut gut, wenn wir uns unsere Liebe, unsere Wertschätzung und Sympathie immer mal wieder zeigen. Blumen sind da nur eine Möglichkeit.

Die Nähe des Valentinstags zur Fasnacht legt uns nahe, auch den Humor in der Liebe und in der Partnerschaft ernst zu nehmen.
„… den Humor ernst zu nehmen“ – schon wenn ich das schreibe, kann mir ein Grinsen kaum verkneifen.
Was jetzt?
Humor oder Ernst?

;o)

Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Liebe ohne Humor keine Chance hat. Weder im Glück noch im Unglück. Grade wenn die Dinge schief laufen, ermöglicht uns der Humor, Abstand einzunehmen, auch über uns selbst zu lachen.
Insbesondere, wenn der Spaß aufhört, ist es manchmal gut, wenn ich mir – wenn es niemand sieht – vor dem Spiegel die rote Nase aufsetze. Meistens reicht das schon, dass sich in meinem inneren etwas lockert. Wenn nötig, verziehe ich da und dort ein bisschen die Miene. Und schon huscht mir ein Schmunzeln übers noch leicht gerötete Gesicht…
„Für wen hältst Du Dich eigentlich, Kugler? Dass Du meinst die Welt müsse sich nach Deiner Nase drehen? Dass Du meinst, Deine Frau müsse so ticken, wie Dir das recht ist? Oder deine Kinder? Deine Kollegen? Der Mann auf der Straße?“
Das sind Fragen, die mir mein Spiegelbild dann stellt.

Diese Fragen könnte mir auch Gott stellen. Denn, wenn ich nicht gerade mal unnötigerweise mein Licht unter den Scheffel stelle (auch das kommt vor), überschätze ich mich gerne ein bisschen. Und beides ist Quatsch.

Also, Freunde der Fasnet und der Liebe: Lasst locker! Genießt – wenn es möglich ist – beides!
Und seid freundlich zu denen, an deren Seite Ihr durchs Leben geht. Zeigt das mit Blumen, einer Einladung, im Umarmen, im Einfach-da-sein…
Und vor allem mit Humor!

Tilman Kugler

 P.S.: In diesem Sinne gibt es im Haus der Katholischen Kirche rund um den Valentinstag einige humorvolle Abende für Paare. Näheres unter
www.kbw-stuttgart.de

 

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