Unterwegs – ein stummes Gebet mit Handflächen

1.Schritt:
Ich halte meine Hände mit den Handflächen nach unten.
(Das kann sehr unauffällig geschehen, wenn ich sie einfach auf meine Beine lege, z.B. unterwegs in der U- oder S-Bahn)
Ich zeige damit: Ich will loslassen. Mit den Handflächen nach unten kann ich nichts festhalten. Alles fällt mir aus der Hand.
Im Innern spreche ich: Ich gebe ab … (meinen Zorn, Unsicherheit, Befürchtungen, …).

2.Schritt:
Ich drehe die Hände mit den Handflächen nach oben, sozusagen als offene Schale.
(Auch das kann sehr unauffällig geschehen.)
Ich bitte Gott im Stillen, dass er mir gibt, was ich heute nötig habe.

Fazit
Diese kleine Übung hilft im Durcheinander des Alltags den Knoten im Bauch zu lösen. Ich erinnere mich an Gott. Ich spüre: Er ist da. Er gibt mir Kraft und Ruhe.

Dieter Kern, ehem. Bezirksmännerpfarrer Brackenheim

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