Wofür Kinder Väter brauchen

Kinder brauchen Väter. Selbst dann, wenn sie nicht mit ihnen zusammen aufwachsen. Jedes Kind „weiß“, dass es von der Mutter und vom Vater abstammt. Es kommt mit der Erwartung auf die Welt dass da jemand ist, der es beim Aufwachsen begleitet und unterstützt. Und wenn es nicht der leibliche Vater ist, dann ein anderer Mann, der eine besondere Beziehung zur Mutter hat und sagt: „Das ist mein Kind!“.

Väter vertreten oft andere Werte als Mütter. Sie haben andere Interessen, nehmen andere Dinge wichtig. Denn sie haben eine eigene Lebensgeschichte, bringen andere Lebenserfahrungen ein, jeder wiederum auf seine eigene Weise. Erinnerungen an den eigenen Vater prägen das Vatersein mit. Im Zusammensein mit den eigenen Kindern werden diese Erinnerungen wieder wach. Das können gute Erinnerungen sein, aber auch negative. Es kann hilfreich sein, sich mit diesen Erfahrungen und Erinnerungen konstruktiv auseinander zu setzen: an die guten anzuknüpfen, die negativen aufzuarbeiten.

Väter bieten ihren Kindern eine ganz eigene Beziehung an. Sie spielen oft lauter, wilder und scheinbar riskanter mit den Kindern. Weil sie selbst Spaß daran haben. Oft setzen sie mehr Kraft ein, sie sind wettbewerbsorientierter und fordern die Kinder dazu heraus, etwas selber auszuprobieren und zu wagen. So bieten sie den Kindern eine zusätzliche Möglichkeit, sich in der Welt zu orientieren.

Quelle: Broschüre „Vater sein“. Herausgegeben von der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland unter Mitarbeit des Fachausschusses für die Arbeit mit Vätern und Kindern

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